17.4.2014 - TSB | AWF Dossier 2014 zum Import von "Pferdefleisch aus Übersee" als Vorlage für EU-Kommission

31.10.2013 Grenzübergang USA-Mexico, Transporter von Ruben Brito, gestoppt von TSB|AWF und AA USA

Die EU Kommission tagt am 7. Mai 2014 in Brüssel. Ein Tagesordnungspunkt ist die Recherche des TSB | AWF zu den Pferdefleischimporten aus Übersee. Im Ankündigungstext steht:
„Die Tierschutzorganisationen haben über eine langen Zeitraum Missstände beim Schutz von Pferden in Europa dokumentiert. Und als 2013 der Pferdefleischskandal bekannt wurde, zeigten sich erhebliche Mängel, dass die Verordnungen in der EU unzureichend sind. Eurogroup for Animals und die Europäische Kommission wollen sich deshalb mit dem Thema Pferdeschutz beschäftigen, um Verbesserungen für Pferde in Zucht, Transport, Handel und Schlachtung zu erreichen.
Zum Verständnis:  Die EU kann nur für ihren Rechtsraum Verbesserungen formulieren. Hiervon leiten sich dann aber die Auflagen für EU-Zertifizierungen von Schlachthöfen und Transporten in Drittstaaten ab.

Zur Ankündigung ...


14.4.2014 Gemeinsame Beschwerde - Brief an EU Kommissar Borg

Gemeinsam mit anderen Tierschutzorganisationen fordern der TSB | AWF die EU Kommission auf, den Transport von Rindern nach Gaza bzw. Israel zu stoppen. Uns liegen Beweise vor, dass z.B. im September-October 2013 Rinder aus Rumänien (1701 Tiere), Ungarn (807 Tiere) und Litauen (307 Tiere) also genau in der Zeit des religiösen EID Festes von Israel in den Gaza transportiert wurden. Der EU Kommission wurde hierzu bereits Filmmaterial übergeben. Während die australische Regierung bereits reagiert hat und bis auf weiteres keine Rinder mehr nach Gaza exportieren lässt, stellt sich die EU-Kommission quer. Das ist nicht akzeptabel. Die unterzeichnenden Tierschutzorganisationen fordern nochmals die EU-Kommission auf, Exporte von Rindern nach Israel zu verbieten. 

Der Brief zum Download


9.4.2013 Stopp für Tötung von Strassenhunden - 58 Tierschutzorganisationen fordern vom Bundesrat, auf die rumänische Regierung einzuwirken.

Foto: Vier Pfoten - Brutales Einfangen von Hunden in der Rettungsstation von Vier Pfoten Rumänien

Auf Initiative der Tierpartei Schweiz TPS ersuchen der TSB Zürich und weitere 57 Schweizer Tierschutzorganisationen den Bundesrat, den rumänischen Ministerpräsidenten Victor Ponta zu kontaktieren und ihn aufzufordern, das tierverachtende neue Gesetz bezüglich der Tötung von Strassenhunden zu verhindern und stattdessen ethisch korrekte Vorschläge zur Lösung der Strassentierproblematik aufzugreifen und nachhaltig zu verfolgen. Die unterzeichnenden 58 Tierschutzorganisationen sind zudem der Auffassung, dass die Schweiz bei Verhandlungen mit dem Ausland auch das Thema Tierschutz ansprechen muss.

Der Brief an den Bundesrat

 


31.3.2014 - Rettungseinsatz für 12 Hunde und drei Katzen

Eng zusammengedrängt versuchen sich die schwer traumatisierten und vernachlässigten Hunde und Katzen zu schützen.

Unser polnisches Einsatzteam wird nach Skarżysko Kamienna gerufen. Dort seien Tiere in höchster Not. 12 Hunde und drei Katzen lebten dort bis vor kurzem bei einer alkoholkranken Frau. Diese starb am 27.3.2014. Drei aufmerksame Nachbarinnen haben die Stadt Skarżysko Kamienna auf das Tierelend aufmerksam gemacht, aber nichts geschieht. Die Tiere sind bei einem Tierarzt in einem einzigen Metallkäfig zusammengepfercht. Als unser Einsatzteam dort eintrifft, sind sie fassungslos. Zitternd, unterernährt und teils mit frisch operierten Wunden sitzen die Tiere auf blankem Beton. Dicht zusammengedrängt versuchen sie sich gegenseitig zu wärmen. Wir haben den Verdacht, dass die operierten Hunde keine Narkose, Schmerzbehandlung und Entzündungsprophylaxe bekommen haben. Noch in der selben Nacht nehmen wir die Tiere mit zu unserem Tierarzt. Stundenlang geht die Behandlung der Tiere. Sie sind übersät mit Parasiten, völlig unterernährt. Im Kot finden sich nur Papier- und Plastikreste. Wir werden die Gemeinde wegen unterlassener Hilfeleistung in einem besonders schweren Fall anzeigen. Auch gegen den Tierarzt werden wir Beschwerde einreichen. Jetzt  sind die Tiere in unseren Pflegestellen. Ob alle überleben ist noch nicht sicher.


26.03.2014 – Tierschutzbund Zürich kritisiert Zertifizierungspraxis bei Pferdefleisch

Der TSB Zürich kritisiert die Prüfpraxis der in Genf ansässigen SGS - Société Générale de Surveillance. Importeure wie die GVFI und Detailhändler wie Denner und Aldi verlassen sich bei ihrem Einkauf von Pferdefleisch auf die Prüfzertifikate der SGS. Für Juli 2014 kündigen diese Unternehmen sog. unangekündigte Audits durch die SGS in Kanada an. Das ist ein Widerspruch in sich. Der TSB Zürich fordert das BVet auf, sich für eine von wirtschaftlichen Interessen unabhängige Zertifizierung einzusetzen.

Die SGS-Zertifikate für Tierschutz beim Transport, die dem TSB von zwei argentinischen Schlachthöfen vorliegen, zeigen eklatante Nachlässigkeiten in der Prüfpraxis. 2013 überprüfte die SGS insgesamt zwei Sammelstellen und zwei Kurzstreckentransporte von 300 bzw. 490 km. Alle vom TSB in den letzten Jahren kontrollierten Sammelstellen, Beladungen, Transporte und Entladungen verstossen eklatant gegen die Tierschutzstandards der EU und der Schweiz.

Download Pressemitteilung …

Aktuelle Bilder aus dem SGS-zertifizierten Schlachthof Lamar ...


26.03.2014 – Holland: Erste Erfolge der Kampagne gegen Pferdefleisch aus Qualproduktion

Pferdetransport von den USA nach Mexiko: Erschöpft liegt ein Pferd auf dem Boden.

Nach DEEN hat nun auch der Supermarkt COOP beschlossen, den Verkauf von Pferdefleisch aus Nord- und Südamerika sofort zu stoppen, da Tierwohl und Lebensmittelsicherheit nicht gewährleistet werden können.

Gestern fand im holländischen Parlament eine erste Debatte zum Thema Rückverfolgbarkeit von Pferdefleisch aus Amerika statt. Eine parlamentarische Diskussion über Tierschutz bei der Pferdefleischproduktion ist für Juni/Juli geplant.


25.03.2014 – Holland: Stopp für Pferdefleisch aus Qualproduktion

Schlachthof Lamar, Argentinien: Pferd mit typischer Transportverletzung am Kopf.

Nach der Schweiz, Belgien und Frankreich startet nun unsere Partnerorganisation Eyes on Animals in Holland ihre Kampagne gegen Pferdefleisch aus Qualproduktion. RADAR, eine Fernsehsendung mit 2 Millionen Zuschauern, berichtete gestern Abend über die Pferdefleischrecherche des Tierschutzbundes Zürich und seiner Partnerorganisationen.

Zur Fernsehsendung RADAR…

Die ersten Supermärkte haben bereits reagiert. Jumbo und Albert Heijn kündigen an, dass sie eigene Untersuchungen durchführen werden. COOP will sich mit Eyes on Animals treffen. DEEN hat beschlossen, den Import von Pferdefleisch aus Nord-, Mittel-und Südamerika ab sofort zu stoppen.


13.3.2014 - Belgien: Auftaktpressekonferenz: Stopp für Pferdefleisch aus Qualproduktion

Brüssel: Pressekonferenz mit GAIA
Krank gemästet in den Mastanlagen der Fa. Bouvry in Kanada.

Nach der Schweiz starten unsere Partnerorganisationen in Belgien und Frankreich ihre Kampagne gegen Pferdefleisch aus Qualproduktion. Die Resonanz in den Medien ist gross, die wichtigste Nachrichtensendung (ab Minute 13:12) in Belgien berichtet über die Recherche des Tierschutzbundes und seiner Partnerorganisationen. 
Unsere Partner sind: GAIA (Belgien), L214 (Frankreich) und Eyes on Animals (Holland. Gemeinsam kämpfen wir gegen die Importe von Qualfleisch aus den USA, Kanada, Mexiko, Argentinein und Uruguay. Hier auch der Film in englischer Sprache.


11.3.2014 - Noch immer Pferdefleisch aus Qualproduktion bei ALDI, AVEC, DENNER, MIGROS und SPAR

Die neue Recherche des Tierschutzbund Zürich belegt, dass noch immer bei manchen Detailhändlern Pferdefleisch aus Qualproduktion verkauft wird. Seit der letzten Recherche im Februar 2013 haben lediglich COOP, VOLG und LIDL das Pferdefleisch aus Übersee aus dem Sortiment genommen. MIGROS versucht mit einer eigenen Produktionslinie, die Situation zu verbessern. ALDI und DENNER beziehen Pferdefleisch zusätzlich auch aus Uruguay. Dort gibt es nicht einmal eine Tierschutzverordnung für Tiertransporte. Uruguay droht das neue Argentinien zu werden.
Der Tierschutzbund hat dort recherchiert, wo das Pferdefleisch produziert wird: USA, KANADA, MEXIKO, ARGENTINIEN und URUGUAY. Grosser Dank für die phantastische Unterstützung bei den Recherchen in den USA und Kanada geht an die US-amerikanische Tierschutzorganisation Animals' Angels USA.

Die Recherche des Tierschutzbundes Zürich 2014 ist der Auftakt einer Kampagne in vier EU-Ländern. Mehr Infos hierzu ab dem 14.3.2014.

Die Einsatzberichte aus den Ländern:

USA
Kanada
Mexiko
Argentinien
Uruguay


TV-TIPP: SRF <<KASSENSTURZ>> berichtet über die neue Pferdefleischrecherche des Tierschutzbundes Zürich.

Tote Stute im Prime Feedlot des Schlachthofes Bouvry.

Der Tierschutzbund Zürich hat erneut 12 Monate recherchiert zum Thema Pferdefleisch aus Qualproduktion. Über das Ergebnis der Recherche 2013/2014 berichtet <<Kassensturz>> am Dienstag, den 11.3.2014 um 21.05 Uhr exklusiv.
Zur Vorankündigung...

Weitere Informationen wie der Film zur TSB-Recherche in voller Länge, die neue Informationsbroschüre und der aktuelle Pressetext stehen hier ab dem Sendetermin bei <<Kassensturz>>> zur Verfügung.


28.1.2014 - Tiertransporte in Drittländer: Unser internationales Bündnis für Tierschutz fordert die EU-Kommission zum Handeln auf.

Gemeinsam gegen grausame Tiertransporte aus der EU in Drittländer. Wir schreiben wiederholt an die EU Kommission und legen Recherchen zu den Ländern Türkei, Libanon, West Bank, Gaza und Jordanien vor. Wir fordern darin die EU Kommission auf, umgehend Massnahmen zu ergreifen, diesen Ländern dabei zu helfen, bessere Standards auf Transporten und in Schlachthöfen einzuführen. Die EU ist mitverantwortlich für das Tierelend, da sie die Transporte aus der EU in diese Länder zulässt.
Ein schockierender Film dazu, den unsere Partnerorganisation COMPASSION in world farming gedreht hat.


27.1.2014 - Gute Nachrichten aus der Türkei: Tierschutz wird zum Thema bei Fortbildung für Veterinär-Inspektoren

Wir kontrollieren in einem Halal-Schlachthof den Ablauf und diskutieren Verbesserungen. Foto wurde im Dezember 2013 aufgenommen.

Im Dezember haben wir gemeinsam mit Eyes on Animals mehrere Halal-Schlachthöfe kontrolliert. Die Ergebnisse haben wir anschliessend dem türkischen Landwirtschaftsministerium präsentiert. Heute erreicht uns folgende Nachricht:
"In den kommenden Wochen wollen wir mit Trainings für die Amtsveterinäre starten. Tierschutzfragen wurden in das Fortbildungsprogramm hinzugefügt. In diesem Zusammenhang würden wir gerne auf die von Ihnen gezeigten Powerpoint-Präsentationen und Filme zurückgreifen, die Sie uns im Dezember 2013 gezeigt haben.“
Wir wünschen viel Erfolg bei der Fortbildung und sind gespannt auf die Verbesserungen, die die Fortbildung für die Tiere bringen wird.


9.1.2014 - ENDLICH: Polizeiliche Ermittlungen gegen die GVFI Intenational AG in Basel

26.2.2013: Tag der Befreiung von 15 gestohlenen Pferden aus dem Schlachthof Lamar. Von hier bezieht die GVFI International AG ihr argentinisches Pferdefleisch.

Die Staatsanwaltschaft Basel hat unsere Unterlagen, Film und Fotos geprüft und schreibt uns am 20.12.2013: "Bezüglich der Vorwürfe der Hehlerei und allfälliger Widerhandlungen gegen das Lebensmittelgesetz wurde Kriminalkommissär (.....) mit der Durchführung eines polizeilichen Ermittlungsverfahrens betraut."
Hintergrund unserer Strafanzeige ist, dass in Argentinien systematisch Pferde gestohlen und für den Export in die EU und Schweiz geschlachtet werden. Sie finden hierzu auch unseren Film "Hehlerware: Pferdefleisch aus Argentinien"


8.1.2014 - Die NZZ berichtet unter der Headline "Pferdefleischskandal" -Schlachthof wehrt sich gegen Vorwürfe zum Thema Import von Fleisch gestohlener Pferde

Die Vorwürfe des Tierschutzbunds (TSB) Zürich wiegen schwer: Bis zu 50 Prozent der Tiere, die im Schlachthof Lamar in Mercedes bei Buenos Aires geschlachtet werden, sollen aus Diebesgut stammen. Zu diesem Schluss kommt der TSB nach umfangreichen Recherchen in Argentinien. Ende November haben die Tierschützer die Basler Fleischimporteurin GVFI International AG (vormals Genossenschaft für Vieh- und Fleischimport) angezeigt. Diese soll Pferdefleisch von Lamar im Wissen um diesen Umstand in die Schweiz eingeführt haben (NZZ 28.11.13). Die Basler Staatsanwaltschaft hat mittlerweile ein polizeiliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Hehlerei aufgenommen, wie es am Dienstag auf Anfrage hiess. Sollte sich der Verdacht erhärten, wird ein Strafverfahren eröffnet.
Zum Artikel in der NZZ ...

 


20.12.2013 - Hoffnungsvoller Abschluss des Türkeieinsatzes der letzten Woche

Vortrag vor 100 Veterinärstudenten und Professoren in Istanbul.
Im Gespräch mit einer Redakteurin des Hürriyet.

Vormittags: Unser Team hält einen einstündigen Vortrag vor über 100 Veterinärstudenten und Professoren. Thema sind unsere Recherchen an türkischen Schlachthöfen und zu Tiertransporten in und durch die Türkei. Wir zeigen hierbei nicht nur die Probleme, sondern auch Lösungen, .... (Bericht)
Nachmittags: Die grösste türkische Zeitung lädt uns zum Redaktionsgespräch ein. Thema auch hier die Ergebnisse unserer Recherche in den Schlachhöfen, Probleme, Lösungsmöglichkeiten und weiterer Ausblick sind die Themen ... (Bericht)


19.12.2013 - Großer Erfolg in Polen: Polizei und Veterinärbehörde konfiszieren 19 Hunde aus Qualhaltung

Völlig abgemagert: Diese Dogge wird zur Zucht eingesetzt.

Wir sind an diesem Fall seit fast zwei Jahren dran und haben vor Gericht auch bereits Erfolg gehabt. Auf Grund unserer Dokumentation wurde ein Tierhalter zur Gefängnisstrafe auf Bewährung verurteilt. Die Tiere wurden beschlagnahmt und befinden sich zum Teil in unserer Obhut. Jetzt fuhr unser Team mit Polizisten, Amtsveterinären und einem weiteren Veterinär zum Hof, um weitere Tiere zu holen. Statt der gerichtlich neun beschlagnahmten Hunde, werden alle 19 Hunde vom Hof geholt. Ihr Zustand ist erbärmlich. Jetzt hoffen wir, dass die Berichte von Polizei und Amtsveterinären und unser erneuter Bericht dazu führen, dass die Bewährungsstrafe in eine Gefängnisstrafe umgewandelt wird und dem Hundehhalter auf alle Zeit Tierhaltung verboten wird. Die Chancen stehen gut.

Wie alles begann (2.2.2012) ... (wir bleiben dran, bis dieser Halter keine Tiere mehr haben darf)

Bilder der Befreiungsaktion - Danke an Polizei, Veterinäre und alle Helfer!

Polizei, Veterinäre, unser Team und ein TV Sender rücken an.
Die kleinen Hunde sind schnell eingefangen.
Überall liegen Tierkadaver herum.
Unbehandelte Augenentzündung. Kein Hund ist gesund.
Abgemagert und zur Zucht ausgebeutet.
Tierkadaver von gestorbenen Tieren.
Unser Team nimmt die Hunde zu sich.
Ziegen und Schafe werden ebenfalls konfisziert.
Bei unserem Tierarzt Dr. Blicharz werden sie sofort untersucht und behandelt.

19.12.2013 - Besprechung im türkischen Landwirtschaftsministerium wegen der Verstösse in Halalschlachthöfen

Auf dem Weg ins Landwirtschaftministerium.

Wir treffen uns im türkischen Landwirtschaftsministerium mit fünf für den Tierschutz in der künftigen Schlachthofverordnung verantwortlichen Behördernvertretern. Wir zeigen in unserem Vortrag das Leiden der Tiere, den unprofessionellen, brutalen Umgang mit ihnen und die unzureichende technische und bauliche Infrastruktur. Wir berichten auch über den gestrigen Besuch des Aygular Schlachthofes in Kazan und die unhaltbaren Zustände dort.

Man teilt uns mit, dass man im Moment keine Handhabe habe, um einen Schlachthof zu schliessen (sic!) wegen Tierschutzverstössen. Aber man wolle.... 

Zum Bericht ....


18.12.2013 - Dieser Schlachthof muss geschlossen werden

Dreimal stürzt diese Bulle zu Boden. Die nachdrängenden Tiere treten auf ihn. Die Arbeiter traktieren ihn mit Elektrotreibern.

Unser EonA|AWF Einsatzteam kontrolliert den Aygüler Dericilik Schlachthof in Kazan, in der Nähe von Ankara. Es ist ein riesiger Schlachthof, der das Fleisch an verschiedene Firmen, u.a. Namet, in der ganzen Türkei liefert.
Wir treffen einen der beiden Brüder, die den Schlachthof besitzen. Er gibt uns klar zu verstehen, dass er nicht in Tierschutz investieren will und wird.
Auch wenn wir in jedem bisher kontrollierten Schlachthof schlimme Dinge dokumentieren konnten, dieser Schlachthof ist das pure Grauen. Unser Team hat schon viel gesehen und ertragen müssen, dass was sie hier sehen ist eigentlich nicht auszuhalten. ... An einer Stelle kommen nahezu alle Bullen zu Boden, der Boden ist schmierig vor Exkrementen und sie müssen um eine enge Kurve. Wir beobachten einen Bullen, der dreimal stürzt. .... Die Arbeiter traktieren ihn mit Elektrotreibern. Er schreit vor Panik, er japst nach Luft vor Stress. Bei unserem morgigen Treffen mit dem Agrarministerium werden wir darauf drängen, dass dieser Schlachthof geschlossen wird.

Zum Einsatzbericht ... (weitere Bilder)


17.12.2013 Schlachthofkontrolle in Bursa-Cali, Türkei.

Die Kuh wird mit einer Kette am Hinterbein zu Fall gebracht. Das Hinterbein wird so weit nach oben gezogen, dass der Kopf am Boden liegen bleibt. Dann setzte der Schlachter den Kehlschnitt an. Alles ohne Betäubung.

Unser EonA|AWF Einsatzteam fährt seit einem halben Jahr in Schlachthöfe, in denen rituell ohne Betäubung geschlachtet wird. Ziel ist, möglichst viele Verbesserungen für die Tiere zu erreichen. Unser Team versucht mit Fakten und Dokumenten auf die Schlachthofmanager einzuwirken, zumindest Verbesserungen in allen Vorstufen der Tötung zu erreichen. Eine Betäubung der Tiere ist nur in den wenigsten Fällen kurz- und mittelfristig erreichbar. Dennoch wir geben die Hoffnung nicht auf, dass eines Tages auch das betäubungslose Schlachten von modernen, aufgeschlossenen Rekligionsführern beendet wird.
Zu den Einsatzberichten ...


17.12.2013 - Vorweihnachtliche Märchenstunde von Denner, Migros, Coop und Importeuren

Verbrauchertäuschung bei Herkunft von Pferdefleisch

Die Detailhändler Migros, Denner und Coop und Importeure wie Skin Packing und Jemmely geben vor, das von ihnen verkaufte und importierte Pferdefleisch sei lückenlos rückverfolgbar. „Das ist Verbrauchertäuschung“, fordert York Ditfurth, Präsident des Tierschutzbundes Zürich (TSB Zürich), die Betroffenen zu mehr Transparenz und Ehrlichkeit auf. Der Tierschutzbund Zürich legte im November zum wiederholten Mal Dokumente vor, die unhaltbare Zustände bei der Produktion von Pferdefleisch zeigen. „Den Verbrauchern werden Lügen aufgetischt, obwohl die unhaltbaren Bedingungen der Pferdefleischproduktion in Argentinien, Mexiko, Uruguay und Kanada bekannt sind“, klagt der TSB Zürich Detailhändler und Importeure an.
Download Pressemitteilung ...


4.12.2013: Erwischt - Unser Team deckt Betrug mit Transportpapieren auf

Unser team benachrichtigt die Polizei- der Verdacht, dass die Transportpapiere gefälscht sind, erweist sich als richtig.

Polizeiliche Ermittlungen gegen Tiertransporter mit falschen Papieren

Um 24:00 Uhr entdeckt unser Team an einer Tankstelle in Luxembourg einen mit Rindern beladenen Tiertransporter einer deutschen Spedition. Das Team entschließt sich dem Tiertransporter zu folgen. Die Fahrt ist allerdings eine halbe Stunde später vorbei, als der Tiertransporter über die Grenze nach Deutschland, auf das Gelände einer Sammelstelle fährt und dort das Fahrzeug mit den Tieren abstellt. (...) Unser Team bleibt die ganze Nacht vor Ort. Gegen 11:00 Uhr fährt der erste Transporter los, 20 min später der nächste, dem wir folgen. Wir vermuten, dass die Tiertransporte an dieser Sammelstelle mit neuen Papieren für den Export ausgestattet werden, was unter den beobachteten Umständen illegal wäre. Unser Team veranlasst eine Transportkontrolle durch die Polizei. Das Ergebnis: Die Begleitpapiere zeigen einen flaschen Verladeort und falsche Transportzeiten.
Mehr zum Einsatz ....

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