Pferdefleischimporte aus Qualproduktion
17.5.2013 - Neuigkeiten aus den USA. In den Exportpens von Eagle Pass, Texas, haben wir in den letzten 12 Monaten regelmässig brutale Behandlungen von Pferden, sowie tote und vernachlässigte Pferde dokumentiert. Bisher haben die Betreiber der Exportpens wie auch die Importeure (z.B. GVFI, Basel) bestritten, dass dort Pferde gequält werden. Jetzt wurde unsere Partnerorganisation vor Ort, AA USA, eingeladen, das Personal zu schulen. Das zeigt zweierlei: 1. Die schlechten Zustände werden eingeräumt. 2. Es gibt vor Ort keine Fachleute, die schulen könnten.
24.4.2013 - Verpasst?: KASSENSTURZ zur Haltung der Pferdefleischimporteure - nochmals anschauen:
GVFI, grösster Importeur der Schweiz, gesteht ein, dass es ein Missverständnis sei zu behaupten, das ganze Filmmaterial des TSB wäre aus dem Internet zusammengeschnitten. Der TSB Zürich legte zudem neues Material zweier Pferdeauktionen im April 2013 vor.
Zum Kassensturzbeitrag ...
17.4.2013 - Der Tagesanzeiger berichtet: Das schnelle Comeback der importierten Pferdesteaks
Von Felix Maise
Denner und Aldi verkaufen wieder Pferdefleisch aus den USA und Kanada. Schweizer Tierschützer kritisieren, dass die Tiere nicht besser gehalten würden. Die vom Tierschutzbund Zürich Ende Februar aufgedeckten Verhältnisse auf dem amerikanischen Schlachtpferdemarkt schockierten auch Schweizer Konsumenten. Die meisten Schweizer Detaillisten nahmen in der Folge ihr aus Kanada und den USA importiertes Pferdefleisch umgehend aus dem Sortiment. Aldi und Denner haben letzte Woche den Verkauf von Import-Pferdesteaks aus Übersee wieder aufgenommen.
Zum Artikel ...
Gute Nachrichten aus Kanada
8.4.2013 Kanada: Unser Kooperationspartner in Kanada, die Canadian Horse Defense Coalition (CHDC), schreibt: “There are reports going around that horse slaughter is on the decline here due to a depressed market in Europe thanks to the horsemeat scandal and your TV program.” (Übersetzt: Es wird in Kanada berichtet, dasss die Nachfrage nach Pferdefleisch zurückgeht aufgrund der Pferdefleischskandals und der TSB/AWF-Kampagne/Film)
5.3.2013 | Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) ermittelt gegen die Pferdehändler (Kill Buyers) auf Grund der Recherchen, die der TSB und unsere Partnerorganisation AA USA durchgeführt haben.
Siehe auch Artikel in DER SONNTAG....
3.3.2013 | Kontrolleinsatz in den Presidio Exportpferchen.
Unser Team kontrolliert erneut die Exportpferche in Presidio, Texas. Die Pferche (Pens) sind direkt an der mexikanischen Grenze, von hier werden US Pferde nach Mexiko zur Schlachtung transportiert. Vor den Baeza Pens liegt ein totes Pferd, es hat noch den USDA Schlachtaufkleber an der Hüfte. Bei den C4 pens findet unser Team ebenfalls ein totes Pferd, es ist bereits auf einen Anhänger geladen, um zur nahen Muelldeponie transportiert zu werden. Zum Einsatzbericht ...
Projekt: Freiberger Pferde
Projektbeschreibung ... / Einsatzberichte ....
Medienberichte ...
Gute Nachricht: Freiberger Fohlen
8.4.2013 Einsatzbericht zum Projekt Freiberger Fohlen.
Zur Erinnerung: Wir haben vier Freiberger Stutfohlen von der Geburt 2012 bis heute begleitet. Ihre Geschichte steht im TSB-Dossier 2012. DIe gute Nachricht: Alle Fohlen haben überlebt. SIe sind nicht beim Schlachter gelandet. Der Aufwand, den die Züchterin Madleina dafür hatte, geht weit über das hinaus, was normalerweise die Züchter machen. UNd etwas Glück spielte auch mit.
Zum Einsatzbericht ...
Ausgewählte Berichte aus den Einsatzländern
8.5.2013 - AWF/TSB übergibt den polnischen Behörden eine Dokumentation über die Verstösse auf dem Rindermarkt in Bodzentyn/Polen. Unser Team beobachtet und kontrolliert den Rindermarkt seit vielen Jahren. Insgesamt hat sich die Situation auf dem Markt zwar verbessert, aber nachwievor gibt es zuwenig amtliche Kontrollen und eine konsequente Ahndung der Verstösse.
22.4.2013 - Polizeitraining für 150 Polizisten in Bulgarien
Gemeinsam mit Eyes on Animals (NL) führen wir im Mai 2013 Polizeitrainings für 150 bulgarische Polizisten und Veterinäre durch. Der stellvertretende Agrarminister wird die Eröffnungsrede halten. Das Training besteht aus einem theoretischen Block und einem praktischen Teil mit konkreten Einsätzen auf der Autobahn. Unterstützt werden wir von Alina, die uns bei der Übersetzung und Organisation hilft. Danke dafür.
16.4.2013 - Polizeitraining in Deutschland
Im Rahmen eines Seminars zum Thema Tiertransporte referiert der TSB/AWF zum Thema Langzeit-Tiertransporte. Das Seminar wird jedes Jahr organisiert, um den polizeilichen Einsatzkräften die gesetzlichen und praktischen Grundlagen der Tiertransportkontrollen zu vermitteln. Am ersten Tag findet jeweils der Theorieteil statt. Am zweiten Tag verteilen sich die Kontrollteams auf verschiedenen Autobahnabschnitte und überprüfen Tiertransporte. Unterstützt wird die Fortbildung auch von Dr. Franzky, LAVES Hannover. Insgesamt werden 23 Transporter kontrolliert und bei elf Verstösse gegen die Tiertransportverordnung protokolliert. Ein Schwein muss notgetötet werden.
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10.4.2013: Projekt Stallmodernisierung.
Bisher stand der vierjährige Fuchshengst Jan angebunden in einem dunklen Stall. Er kam nur an die frische Luft, wenn es auf den Acker zum Arbeiten ging. Dann hörte sein Besitzer vom AWF-Programm "Stallmodernisierung" und fragte an, ob er teilnehmen könnte. Jetzt hat Jan eine grosse Freilaufbox mit Flügeltür direkt auf einen grossen Paddock.
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8.4.2013 - Vor Gericht wegen Tierquälerei -
7. Verhandlungstag.
Unser Team ist erneut als Zeuge geladen im Fall gegen den Tierquäler A.S. Im Februar 2012 hatten wir bei diesem Tierhalter vier verwahrloste Pferde gefunden, von denen zwei kurz darauf an Unterernährung und Lungenentzündung starben. Die Todesursache wurde in einem veterinärmedizinischen Gutachten festgestellt. Auch Polizei und Staatsanwaltschaft wurden, auf unseren Notruf hin, Zeugen der Tierquälerei. Wir haben den Fall genau dokumentiert. Unser Bericht dient dem Gericht als wichtiges Beweismaterial.
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4.4.2013 - Tiertransporte.
Unsere Partnerorganisation Eyes on Animals (EonA) hat einen Termin beim niederländischen Wirtschaftsministerium. Mit dabei ist auch ein Speditionsfahrer mit 33 Jahren Tiertransporterfahrung. Gemeinsam mit EonA versucht die AWF Einfluss zu nehmen auf die Ausstattung von Tiertransportfahrzeugen. Konkret geht es darum, dass die Fahrzeuge die Möglichkeit bieten, den Tieren während des Transports in Notfällen zu helfen. Oft fehlen Türen, die den Zugang für Fahrer und Helfer ermöglichen. EonA und AWF planen darüber hinaus bald ein Treffen mit deutschen und dänischen Behörden, um auch in diesen Ländern das Problem fehlender geeigneter Zugänge zu besprechen.
Das Schreien der Kälber
Seit 2010 klagt der TSB/AWF die Zustände an der EU-Aussengrenze Kapikule an. Berichte, Beschwerdebriefe und Anzeigen haben bislang nur wenig Verbesserungen bewirkt. Jetzt macht der TSB/AWF gemeinsam mit seinen europäischen Verbündeten den nächsten Vorstoss in einem Brief an Europäische Kommission. Anlass sind wiederholter Verstösse und grundsätzliche Probleme für Tiertransporte durch die Türkei.













